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letzte Meldung: 30.09.2019

 

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Pressemitteilung vom 30.09.2019

#Unitymedia

Pressemeldung über #Unitymedia

 


Liebe Leser,
Liebe genervte #Unitymedia Kunden,

 

erneut müssen wir über #Unitymedia berichten. Nach Sichtung zahlreicher weiterer Zuschriften, haben wir eine Zusammenfassung der "schlimmsten Fälle" ausgearbeitet. Diese möchten wir hier ausführlich darstellen. Bitte beachten Sie, dass dies keine Rechtsberatung ist, sondern lediglich eine allgemeine Information.

Zahlreiche Kunden, die ihre Verträge gekündigt haben, berichteten uns, #Unitymedia habe im letzten oder vorletzten zuzahlenden Monat einfach so 500€ mit SEPA-Lastschrift vom Konto des jeweiligen Kunden abgebucht. Allen Kunden wurde seitens #Unitymedias mitgeteilt, es habe sich hierbei um ein "Versehen" gehandelt. Sie würden den Betrag als Gutschrift zurückerstatten, hierfür müsste der Kunde lediglich seine Kündigung zurücknehmen und die Leistung weiterhin beziehen. Anders könnten die Beträge nicht erstattet werden. Auch nach mehrfacher Aufforderung der Kunden, wurden keine Beträge zurücküberwiesen. Diese Vorgehensweise wurde offenbar im großen Stil durchgeführt. Die Verbraucher sind hier nach Strich und Faden betrogen worden und weiterhin an ein Unternehmen und einen Vertrag gebunden worden, von dem sie Abstand nehmen wollten. Die Beträge wurden widerrechtlich eingezogen, somit hat sich #Unitymedia hier strafbar gemacht und Sie als Verbraucher oder Endkunde, sollten dies auch umgehend zur Anzeige bei der zuständigen Behörde bringen. Nun ist es so, dass laut des SEPA-Mandats eine Rückbuchung von widerrechtlich eingezogenen Beträgen bis zu 8 Wochen möglich ist. Lassen Sie sich also den Betrag von Ihrer Bank zurückbuchen. Sollte kein SEPA-Mandat erteilt worden sein, beträgt die Rückbuchungsfrist sogar 13 Monate, da es sich hierbei um einen Betrugsversuch bzw. Betrug handelt. Sollten Sie als Kunde von #Unitymedia betroffen sein, stellen Sie umgehend ein Rückbuchungsantrag bei Ihrer Bank, dies kann telefonisch oder falls Sie Online-Banking oder sogar Mobile-Banking nutzen auch über Ihre Banking-App erfolgen. Stellen Sie ebenfalls umgehend Strafanzeige wegen Betrugs gegen #Unitymedia. Achtung: wenn die Forderung berechtigt ist, erlischt diese nicht, durch Rückbuchen der Beträge. Sie sollten daher eine erhaltene Rechnung und den abgebuchten Beträgen vergleichen. In dem vorliegenden Fall bzw. in den vorliegenden Fällen, gab es nie eine Rechnung über einen Betrag von 500€, somit ist der Tatbestand eines Betruges erfüllt. #Unitymedia handelte hier vorsätzlich und mit voller Absicht, um Kunden weiterhin an #Unitymedia zu binden. Nach Auffassung unserer Rechtsabteilung ist dies ein Skandal. Betrug im großen Stil.

Ein weiterer haarsträubender Fall wurde uns vom Sohn eines verstorbenen #Unitymedia Kunden berichtet. Üblicherweise endet ein Vertrag mit sofortiger Wirkung im Todesfall des Kunden. #Unitymedia stellte nun die monatlichen Gebühren dem "Erben" in Rechnung. Nach Rückfrage bei #Unitymedia hieß es lapidar: "[...] kann nur von Ihrem Vater, Herrn [...], selbst gekündigt werden." Da steigt jedem einigermaßen bei klarem Verstand befindlichen Menschen der Kamm. Wie soll ein Verstorbener noch selbst Verträge kündigen? Obwohl #Unitymedia eine Sterbeurkunde vorgelegt wurde, stellte sich das Unternehmen quer und pochte weiterhin auf den Forderungen gegenüber dem Verstorbenen. Es hieß später von #Unitymedia, dass der Vertrag an den Erben überginge und dieser den Stammkundenvertrag auch weiterhin zu bezahlen hätte. Desweiteren wurde sich für das "Missverständnis" im vorherigen Schreiben entschuldigt. Da bekommt man als Verbraucher bzw. Kunde das Gefühl, es geht #Unitymedia nicht um den Einzelnen, sondern nur um das Geld und Kunden möglichst lange in Verträgen zu behalten. Nun hat der Sohn des Verstorbenen die Rechnungen natürlich nicht gezahlt. Sehr überrascht war er, als ihm Inkasso Kohl GmbH & Co. KG eine Zahlungsaufforderung zusandte, die zunächst bezahlt werden musste, wenngleich ein Inkassobüro keinerlei Rechte besitzt, Geldbeträge einzufordern, zu pfänden oder per Gerichtsvollzieher einzuziehen. Schließlich wurde sich auf eine Vertragsbeendigung geeinigt. Die bereits gezahlten Beträge, welche von #Unitymedia widerrechtlich verlangt worden sind, wurden nicht zurückerstattet, obwohl dies das Unternehmen #Unitymedia hätte machen müssen. Vom Beschwerdemanagement hieß es dann lapidar: "[...] Was zwischen Ihnen und anderen Mitarbeitern unseres Hauses geschehen ist bedsuern wir zutiefst. Leider können wir Ihnen die Beträge nur als Gutschrift erstatten, daher würden wir uns sehr freuen, wenn wir Sie als Kunden begrüßen dürfen. [...]". In einem solchen Fall ist anzuraten, dies einer Behörde vorzulegen und umgehend Anzeige zu erstatten. Leider sind viele Verbraucher in ihrem Recht nicht aufgeklärt und scheuen es, die Kosten für den Gang zum Anwalt auf sich zu nehmen. Dies müssen Sie nicht, denn hierfür gibt es eigens die Verbraucherzentralen, die auch eine Rechtsberatung kostenfrei durchführen können und Sie als Verbraucher in Ihrem Recht stützen.

Einige Kunden, die ihre Rechnungen von #Unitymedia nicht gezahlt haben, berichteten, sie seien von Inkasso Kohl GmbH & Co. KG angerufen und aufs Übelste beleidigt worden. Die Dame am Telefon soll dabei Ausdrücke wie "was sind Sie bloß für ein blödes Arschloch, das seine Rechnungen nicht bezahlt" oder "Sie haben ihre Rechnungen bei Unitymedia nicht gezahlt. Was sind Sie denn für ein Drecksack?" benutzt haben. Auf unsere Nachfrage hin, wurde uns von dem Inkassobüro Kohl GmbH & Co. KG mitgeteilt, dass sie niemals solche Anrufe getätigt haben und auch niemals Schuldner telefonisch kontaktieren. Es wäre richtig, dass die Schuldner per SMS eine Zahlungsaufforderung erhalten und auch ein entsprechendes schriftliches Dokument, welches per Post zugestellt wird, jedoch würde das Inkassobüro keine Telefonate mit den Schuldnern führen. Nach unseren Recherchen und auch nach den Aussagen der Betroffenen, können wir wiederrum darüber informieren, dass hinter diesen Anrufen die Firma #Unitymedia steckt. Auch sollen SMS' und Emails versendet worden sein, die von #Unitymedia kamen, worin die Schuldner zu einer Zahlung von einem 4-stelligen Betrag aufgefordert wurden, wobei deren Gesamtschuld eine Summe von 250€ nicht überstieg. Hierherein können wir nur mutmaßen, aber wir halten diese Vorgänge dennoch würdig, dies einer Behörde mitzuteilen. Bei solchen Forderungsversuchen handelt es sich, nach Auffassung unserer Rechtsabteilung, um einen Betrugsversuch bzw. Betrug. Dies können wir sogar bestätigen, da auch unser Gesellschafter, der #Unitymedia Kunde war, von einem solchen Anruf persönlich betroffen war. Dies ist eine Unverschämtheit und diesen Vorgängen sollte energisch nachgegangen werden. Wir empfehlen eine Behörde einzuschalten, sollten Sie davon betroffen sein. #Unitymedia davon zu unterrichten ist gänzlich unnütz, da hier wieder alles klein geredet und vertuscht wird. Wir haben uns allerdings dazu entschieden mit diesen Vorgängen an die Öffentlichkeit zu gehen und nicht zu schweigen. Wir als Firma tragen auch eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung und möchten daher solche Betrugsfälle nicht unter den Teppich kehren. Was bei uns jedoch auf Unverständnis stößt, die Verbrauchen beschweren sich, sie beschweren sich sogar bei uns, wie zahlreiche Emails belegen, jedoch unternimmt keiner etwas und lässt #Unitymedia weiterhin ihr schmutziges Geschäft durchziehen.

Natürlich haben wir auch Zuschriften erhalten von zufriedenen #Unitymedia Kunden. Sie schrieben uns z.B. "[...], daher weiß ich gar nicht, was ihr habt? Bei mir geht alles und bin zufrieden." Wir möchten ja gar nicht bestreiten, dass es auch zufriedene #Unitymedia Kunden gibt. Vermutlich gibt es diese sogar in einer größeren Anzahl, als es unzufriedene Kunden gibt. Allerdings müssen wir das gesamte Unternehmen #Unitymedia bewerten und dabei spielt es keine Rolle, wie viele Kunden zufrieden sind, sondern was #Unitymedia als Geschäftspraktik an den Tag legt und da kräuseln sich die Fußnägel.

Zusammenfassend können wir nur immer wieder mitteilen, sollten Sie als #Unitymedia Kunde davon betroffen sein, ähnliche Fälle erlebt haben oder gerade erleben, dann bleiben Sie nicht zuhause sitzen, sondern wenden Sie sich umgehend an eine Verbraucherzentrale oder erstatten Sie Anzeige bei der zuständigen Behörde, damit #Unitymedia als Unternehmen geholfen werden kann, den Service zu verbessern und zukünftig ihre Geschäftspraktiken zu überdenken. Bitte teilt diese Pressemitteilung und helft damit anderen Verbrauchern, sich über ihr Recht zu informieren.

Sollten Sie ähnliche Fälle oder sogar andere Fälle von #Unitymedia wissen oder selbst betroffen sein, dann schließen Sie sich doch unserer Sammelklage an! Nähere Informationen erhalten Sie, wenn Sie uns eine Nachricht schreiben an info@ktechmedia mit dem Betreff "#Unitymedia #GemeinsamSindWirStark"

Beste Grüße,

K-Tech Media Presse-Team

 

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